Beiträge von ed

30C3: Wearables kontra Privatsphäre

Googles Datenbrille Glass und kommende, leistungsfähigere Geräte würfen ähnliche Fragen für die Zukunft der Privatheit auf wie erste Fotokameras Ende des 19. Jahrhunderts, meinte der Entwickler Stephen Balaban am Samstag auf dem 30. Chaos Communication Congress (30C3) in Hamburg. Mit den Wearables werde es möglich, größtenteils unbemerkt Unmengen personenbezogener Informationen über Dritte etwa auf öffentlichen Straßen zu sammeln, zu speichern und auszuwerten. (mehr)

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Die Verschwörung gegen Brandt

Nachdem 1969 erstmals ein SPD-Politiker Bundeskanzler wurde, bauten CDU- und CSU-Anhänger einen eigenen Nachrichtendienst auf. (mehr)

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„Star Trek“ und die NSA

Wenn man beim Supermarkt an die Glastür herantritt, geht sie auf. Niemand öffnet sie. Sie geht von alleine auf. Fast wie im Raumschiff Enterprise, es fehlt nur noch der „Wuuuusch“-Sound. Das ist kein Zufall. […]
Wenn Hardware besonders fortschrittlich aussehen soll, baut man blaue LEDs ein. Das alles liegt daran, dass „Star Trek“ fast zehn Jahre lang im Fernsehen lief. Diese Zeit war die Kindheit der Menschen, die heute im Silicon Valley und anderswo Dinge erfinden. Um Dinge zu erfinden, muss man sie sich vorstellen können. Daher fällt Science-Fiction in unserer Gesellschaft ein besonders hoher Stellenwert zu. Science-Fiction schafft Bilder, schafft Vorstellungen.

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Der Schattenmann

Weitgehend unbeachtet findet seit Februar 2013 in Luxemburg ein Jahrhundertprozess statt. Es geht um die „Bommeleeër-Anschläge“, bei denen in den 1980er Jahren Anschläge verübt wurden. Stecken geheime Strukturen dahinter?

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Der Zschäpe Prozess

Dokumentation des Bayrischen Rundfunks über Beate Zschäpe und den NSU-Komplex. Ab Minute 20 werden sehr interessante Aussagen zur Zusammenarbeit mit dem Verfassungsschutz gemacht.

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Wir von der GEMA

Anfang Juli zählte ich in einem Blog alles auf, was mich an der Gema nervt, aber auch an der Debatte um sie, in der viele Halbwahrheiten kursieren, die teilweise auch vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) oder der Gema selbst gestreut werden. Partei zu ergreifen, fällt mir schwer, denn ich bin Mitglied der Gema und verdiene dadurch immerhin so viel, dass ich es mir nicht leisten könnte, darauf zu verzichten. […] Über 20 000 Menschen lasen meinen Blogeintrag, plötzlich gelte ich als Gema-Experte. Das bin ich nicht. Niemand durchblickt die Gema ganz, Gema-Mitarbeiter eingeschlossen. Dennoch wage ich hier fünf Thesen: (mehr)

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PCs sind keine Geldautomaten

Es ist schlimm genug, dass wir seit Jahren nicht in der Lage sind, sichere oder vertrauenswürdige Software zu produzieren. Aber damit jetzt Guantanamo-Technologien auf allen Endgeräten zu etablieren, dass wir DAS zulassen, das ist eine Schande sondergleichen. Und am Ende wird es wieder keiner gemerkt haben. Ach was hätten wir den tun sollen, keine Apple-Geräte kaufen? Das wäre in der Tat mal ein Anfang! Solange Hersteller wie Apple für sowas noch mit Rekordprofiten belohnt werden, wird das nie aufhören. (mehr)

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Tod eines Politikers

Als am 11. Oktober 1987 Journalisten die Leiche Uwe Barschels fanden, waren sich Behörden und Medien in ihrer Bewertung als Suizid des gestrauchelten Politikers einig. Die Rolle des Bad Guy war zuvor durch den SPIEGEL-Titel „Barschels schmutzige Tricks“ unverrückbar festgelegt worden. Der gestürzte Ministerpräsident, der nach seinem „Ehrenwort“ keine Glaubwürdigkeit mehr beanspruchen konnte, habe keinen Ausweg mehr gehabt. Die seltsamen Umstände sowie die Ungereimtheiten der Spurenlage irritierten die Edelfedern kaum, dem rechtskonservativen Politiker weinte allenfalls die Familie eine Träne nach. Wer einen Mord wähnte und damit die Deutungshoheit führender Journalisten infrage stellte, wurde als Verschwörungstheoretiker gelabelt. (mehr)

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Steuergesetz bedroht Aktivisten

Ein Gesetzentwurf der schwarz-gelben Koalition sieht vor, dass Vereine, die vom Verfassungsschutz beobachtet werden, ihre Steuerprivilegien verlieren. Die Steuerpflicht wäre für Vereine wie Attac, Greenpeace und Robin Wood das Aus. (mehr)

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Aushebelung der Willensfreiheit

Cover Hirnforscher Wolf Singer erklärte in diesem Sinne die neurobiologische Sichtweise, die „der trivialen Erkenntnis Rechnung (trüge), dass eine Person tat, was sie tat, weil sie im fraglichen Augenblick nicht anders konnte – denn sonst hätte sie anders gehandelt.“ Für die Beurteilung des Verhaltens habe dies erhebliche Folgen, was er so ausführt:

„Eine Person begeht eine Tat, offenbar bei klarem Bewußtsein, und wird für voll verantwortlich erklärt. Zufällig entdeckt man aber einen Tumor in Strukturen des Frontalhirns, die benötigt werden, um erlernte soziale Regeln abzurufen und für Entscheidungsprozesse verfügbar zu machen. Der Person würde Nachsicht zuteil. Der gleiche „Defekt” kann aber auch unsichtbare neuronale Ursachen haben. Genetische Dispositionen können Verschaltungen hervorgebracht haben, die das Speichern oder Abrufen sozialer Regeln erschweren, oder die sozialen Regeln wurden nicht rechtzeitig und tief genug eingeprägt, oder es wurden von der Norm abweichende Regeln erlernt, oder die Fähigkeit zur rationalen Abwägung wurde wegen fehlgeleiteter Prägung ungenügend ausdifferenziert. Diese Liste ließe sich nahezu beliebig verlängern. Keiner kann anders als er ist.“ (mehr)

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