Tag-Archiv für 'frauen'

sexy lie

TED Talk
„A leading advocate for spotlighting how the mainstream media contributes to the underrepresentation of women in positions of power and influence in America, Caroline Heldman offers straight talk and an often-startling look at the objectification of women in our society. She illustrates how it has escalated, how we have become inured to its damaging effects and what we can do individually and collectively to demolish the paradigms that keep us from a better world.“

, , ,

Frauen als Beute – Wehrmacht und Prostitution

Doku über die organisierte Zwangsprostitution im 2. Weltkrieg.

Maria K. aus Posen – eines der Opfer der Zwangsprostitution für die deutsche Wehrmacht. Nach 1940 begannen die NS-Behörden mit der Einrichtung von Militärbordellen. Die Frauen galten als “Material”, wurden mit Gewalt in besetzten Gebieten oder in Konzentrationslagern rekrutiert. Als Opfer sind sie bis heute nirgends anerkannt. “Die SS-Männer kamen und suchten sich die schönen Frauen aus. Sie sagten – für die Front, die Soldaten zu versorgen.” Das erzählt Nina Michailowna, eine alte Frau aus Skadowsk in der Ukraine. Was sie beschreibt, gehört zu einem besonders finsteren und menschenverachtenden Aspekt der Geschichte des Zweiten Weltkriegs: dem Missbrauch von Frauen in deutschen Militärbordellen. Ab 1940 war den zuständigen Behörden klar, dass es an der Front Regelungsbedarf gab. Tausende von Soldaten infizierten sich mit Krankheiten und standen oft über Monate der Truppe nicht zur Verfügung. Daraufhin begannen die Militärbehörden, eigene Bordelle einzurichten.

in 3 Teilen a 15 min. hier

, , , , ,

Ägypten: Eine Epidemie der sexuellen Gewalt

„Die Bezeichnung „sexuelle Belästigung“ ist für das, was am vergangenen Freitag am Tahrir-Platz geschah, eine völlig ungenügende Bezeichnung. Sogar Uno-Menschenrechtskommissarin Navi Pillay – die den ägyptischen Behörden schweres Versagen vorwirft, aber wo hätten die nicht versagt – meldete sich zu Wort angesichts eines in Ägypten grassierenden Phänomens, das nur mehr schwer zu beschreiben ist.“

weiter lesen hier

, , , , ,

Wie alltäglich ist Sexismus?

Zehntausende Frauen haben im Internet über sexistische Belästigungen berichtet. Hat eine Reportage über den FDP-Politiker Brüderle eine überfällige Debatte losgetreten?

zu hören hier

, , , , ,

Androgynous models who ignore the gender rules

Transsexual models, women modelling menswear and vice versa, plus a grandfather rocking his grand-daughter’s wardrobe … has the fashion industry relaxed its attitude to gender?

gute Beispiele zur optischen Dekonstruktion von biologischem Geschlecht

zu lesen hier

, , , ,

sprache_ungleichheit_unfreiheit (29c3)

Forderungen nach einer gerechten Sprache (also einer Sprache frei von Rassismus, Sexismus und anderen menschenfeindlichen Ideologien) stoßen häufig auf Unverständnis und Ablehnung. Unverständnis, weil statt der sozialen Wirklichkeit die Sprache kritisiert wird, mit der sie beschrieben wird. Ablehnung, weil Sprachkritik häufig als Sprechverbot empfunden wird.

In meinem Vortrag will ich anhand einer Betrachtung von vor allem sexistischer Sprache zeigen, dass diese Reaktionen auf einem Missverständnis bezüglich von Sprache und ihrer Funktionsweise beruhen. Wörter und grammatische Strukturen sind keine Bausteine für die neutrale Beschreibung der Wirklichkeit, sondern mit kulturellem Wissen aufgeladene Symbole, die die Wirklichkeit nicht nur abbilden, sondern auch mit erzeugen.

Die Sprache, die wir heute sprechen, wurde über viele Jahrhunderte mit der Weltsicht einer Gesellschaft aufgeladen, in der heterosexuelle, christliche, weiße Männer nicht nur der selbstverständliche Normalfall, sondern der einzig gedachte Fall waren. Diese Weltsicht ist tief und schwer erkennbar im Wortschatz und in der Grammatik des Deutschen (und anderer Sprachen) verankert und sie wird durch eine unreflektierte Verwendung dieser Sprache(n) immer weiter getragen.

Da sprachliche Strukturen oft sehr träge sind und sich nur schwer aktiv verändern lassen, ist eine gerechte Sprache nicht ohne Mühe umsetzbar. Es gibt aber eine Reihe von Maßnahmen, die bereits von vielen Menschen und Organisationen ergriffen wurden, um wenigstens dort kurzfristig Veränderungen zu bewirken, wo es möglich ist. Dort, wo das nicht der Fall ist, können sie wenigstens ein Bewusstsein für die strukturelle Problematik unserer Sprache zu schaffen.

Gerechte Sprache kann so helfen, soziale Ungerechtigkeit zu erkennen und zu benennen.

Angucken kann man das ganze hier

, , , , ,

Eine Frage der Sprache

Neue Studie legt nahe, dass Zweisprachige die Geschlechterstereotypen mit der Sprache wechseln
zum weiter lesen geht es hier< \a>

, , , ,

Geschlechterbilder im Netz

Das Netz frei von Sexismus und Rassimus – eine Utopie?

Nicht nur manch Piratin oder Pirat vertritt die These, dass das Netz postgender sei. Aber ist das wirklich so? Spielt das Geschlecht im Zeitalter der Digitalisierung tatsächlich keine Rolle mehr? Eins ist klar: Sobald von Sexismus oder Rassismus die Rede ist, wird die Diskussion sehr schnell kontrovers.

für mehr, hier klicken

, , , , ,

Intersektionalität im nationalen Strafraum: Race, Gender und Sexualität und die deutsche Nationalmannschaft

Die ersten Sätze:

„In allen Ländern, in denen Fußball der führende Sport ist, erlangen die jeweiligen
Nationalmannschaften höchsten Symbolwert in der nationalen Erzählung.
Dieser Zusammenhang zeigt sich besonders dort, wo Stolz auf die Nation diskreditiert
war, wie es in Deutschland nach dem Holocaust der Fall gewesen ist. Der
Gewinn der Weltmeisterschaft 1954, das so genannte Wunder von Bern, bekam
deshalb im deutschen kollektiven Unbewussten einen geradezu mythischen Stellenwert.
Es half nicht nur dabei, ein neues Selbstwertgefühl – „wir sind wieder
wer“ – zu entwickeln, sondern die Tatsache, dass das Ausland sich gezwungen
sah, wieder einer deutschen Leistung zu applaudieren, kühlte die Wunden der
(kollektiv)-schuldverstrickten postfaschistischen Generation.2 Vom Team mit dem
sprechenden Namen „Nationalmannschaft“ (man vergleiche Seleçao – Brasilien,
Les Bleus – Frankreich, Squadra Azzura – Italien, Bafana Bafana – Südafrika, Die
Löwen – Kamerun) wurde erwartet, die Nation zu repräsentieren, zu verkörpern
und zu zelebrieren (Dembowski / Bott 2006, 233). Dabei war implizit selbstverständlich,
dass diese nationalen Sportler männlich, weiß und deutsch im Sinne
der Zugehörigkeit zur „Volksgemeinschaft“ sein mussten.
Interessanterweise wurde der Frauenfußball, der sich seit“

zu finden hier, in Feministisch Studien, von Gabriele Dietze

, , , , , , ,

Mit Rock im Ring

„Sexismus als ständiger Klotz am Bein von Frauen im Wettbewerbssport: Kleidungsvorschriften richten sich nach dem Prinzip Sex sells. […]“

weiter hier

, , ,